Vorstellung der Künstler:

 

Saz-Gruppe               

Die Saz ist die türkische Laute. Das Wort „Saz“ stammt aus dem Persischen, wo es unter anderem „Musikinstrument“ bedeutet. In der Türkei wird das Instrument Saz auch Bağlama genannt. Es ist das traditionelle Begleitinstrument. Hier wird eine Gruppe von ca. 30 Jugendlichen gleichzeitig mit ihren Instrumenten auftreten.

 

 

 

NAM

„ORIENT FUSION“

Die Mystik orientalischer Musikinstrumente verschmilzt mit den Klangwelten zentralasiatischer Schamaneninstrumente und ursprünglichen Gesangstechniken. Die Musiker führen ihr Publikum in eine Welt archaischer Klänge und Bilder, in der der sehnsuchtsvolle Klang der Schilfflöte mit der Poesie orientalischer Lauten, den rhythmischen Strukturen archaischer Perkussionsinstrumente und weit ausschwingenden Klangräumen von Obertoninstrumenten zu einer würzigen Atmosphere aus ursprünglichen Klängen und instrumentaler Trance verschmilzt…

Bernhard Mikuskovics (Ney, Dombra, Obertongesang, Gesang, Maultrommel) – Turgay Ucar (Bendir, Riqq, Kanjira, Tonbak, Maultrommel) - Kemalettin Efe (Oud, Saz, Tanbur) – Rainer Rath (Violine)

 

 

Semah:

Der Semah ist ein wichtiger religiöser ritueller Tanz der Aleviten. Er gehört zu den zwölf Pflichten in der Cem-Veranstaltung (eine Art Gottesdienst). Zu Semah werden spirituelle Lieder gespielt und gesungen. Im fernen Osten wird dieser ursprünglich schamanistisch spirituelle Tanz als "Crane Dance" bezeichnet (wie im türkschen "Turnalar Semahi"); Die Musik wechselt ständig zwischen langsamen und schnellen Rhythmen. In den Texten geht es sowohl um Allah, Prophet Mohammed, Hz. Ali, Hızır), als auch um den Menschen selber: Man solle immer an das Gute im Menschen glauben, um nicht vom richtigen Weg abzukommen.

 

 

Frauengesichter – Musik-Literatur-Performance

türkisch-deutsch

Nuray Ammicht führt in die Welt von sieben Frauen, die so unterschiedlich wie sie sind, eines gemeinsam haben: Sie sind fremd hier. Erinnerungen und Eindrücke verweben sich zu Geschichten, die auf Grenzen stoßen; Grenzen, durch die sich die verschiedenen Leben der Frauen vereinen lassen. Die Übergänge sind hierbei fließend und haben so viele Facetten wie es Blickwinkel gibt. Dies ist der Grund weshalb es Nuray Ammicht wichtig war/ist, sich dem Thema Fremdsein mit Texten zweier Autoren aus unterschiedlichen Kulturen zu nähern. Ein Abend der Wünsche, Hoffnungen, Realitäten vor allem aber, ein Abend der Begegnungen mit Auszügen aus Texten von Ali Ihsan Kaleci und Christina Schlemmer.

Idee und Konzept: Nuray Ammicht /Musikalische Begleitung: Edith Lettner, Stephan Brodsky

 

Bolivia:     

Tanzgruppe BOLIVIA

Volkstänze aus Bolivien

Die ungeheure Vielfalt der bolivianischen Tänze beeindruckt mit prächtigen Kostümen und packenden Rhythmen. Ein Streifzug durch die verschiedenen Regionen Boliviens, der einen kleinen Einblick in die fantastische Welt der bolivianischen Folklore geben soll.

 

 

 

Anno 93:

Das Folklore-Ensemble „ANNO '93“ aus Wien prägte stark das von Kroaten organisierte Kultur- geschehen dieser Stadt in den letzten fünf Jahren. Zurzeit ist es das einzige Ensemble dieser Art, das Tänze, Lieder und Brauchtum der Kroaten aus Kroatien, Bosnien und Herzegowina und aus der Woiwodina aufführt.Die Folklore ist wie eine Brücke, über die man Gefühle hinüber bringen kann, und jeder junge Mensch ist von Natur aus ein Wesen, das gerne singt, tanzt, spielt und sich bewegt.

 

 


Toleranz:

JARANA :

Tanzprojekt - Begegnung- ich bin anders, du auch Mit: Daniela Aichmayr, Julie Andermyr, Julia Danzinger

Im Zentrum der Tanz-Performance „Begegnung – ich bin anders, du auch“  steht die interkulturelle Toleranz, die sich in der Begegnung dreier Frauen (Daniela Aichmayr, Julie Andermyr, Julia Danzinger) entwickelt.

 

 

 

 

Ferhat Tunc:

 

Ferhat Tunç wurde am 14. März 1964 als erstes Kind einer   achtköpfigen alewitischen Familie in einem dem Dorfe Babaocağı zugehörigen Weiler namens Tulık in der Provinz Tunceli geboren. Daneben ist er auch ein engangierter Menschenrechtler und setzt sich für eine friedliche Lösung der Kurdenfrage ein. Ferhat Tunç kandidierte als unabhängiger Kandidat bei der Wahl 2007 zur Großen Nationalversammlung der Türkei. Allerdings erhielt er nicht genügend Stimmen dafür.

  

 

 

Mikail Arslan:

 

Mikail Aslan (* 1972 in Tunceli) ist ein kurdischer Sänger, der aus Dersim stammt und auch in der kurdischen Musikszene seinen Platz gefunden hat. Persönlich sieht er seine völkische Zugehörigkeit in der "Dersim-Nation" oder "Kirmanciye", dem Land der Kurdischen Aleviten. Mit zehn Jahren musste er mit seiner Familie nach Kayseri umsiedeln. Nach Beendigung des Gymnasiums fing er an Mathematik zu studieren. Nach zwei Jahren musste er jedoch das Studium aus politischen Gründen vorzeitig abbrechen, und beschloss sich professionell mit Musik zu beschäftigen.  Im Jahre 2000 gründete er daraufhin mit Dieter Schmalzried und Michael Weil das Mikail Aslan Ensemble.

 

 

 

Dertli Divani:

Veli Aykut (1962 in Urfa) ist ein Sänger-Poet und ein Ahn der Alevi- Bektasi- Glauben. Seiner Decknahme "DERTLI DIVANI" bekam er im Jahr 1978 von zwei berühmten Volksdichtern aus der Türkei. Nach dem Studium in Ankara begann er seine Gedichte und die Gedichte der anderen Volksdichtern zu komponieren. Er ist einer der berühmtesten Volksdichtern der Bektaschi -Glauben, nahm an vielen Konzerten und Konferenzen in der Türkei und Weltweit teil. Seine Werke und Erfahrungen wurden von verschiedenen Medien geforscht und veröffentlicht.

 

 

Bund der Alevitischen Jugendlichen in Österreich

 

www.aagt.at